Update

Alles neu macht der Mai.

Ich bin hoffentlich nicht die Einzige, die sich gestern kurz die Augen gerieben und gefragt hat: „Wie? Wat? Schon MAI?!“

Die letzten Wochen war einiges los in meinem Leben. Deshalb wurde das Blog hier auch erstmal hintenangestellt. Einige Sachen waren gut. Andere nicht so. Ganz andere gar nicht.

Und dann kam noch der schwarze Hund vorbei. Das kommt immer mal wieder vor. Während der gesamten Pandemie lebt er meist in einem Hundehaus, versteckt im Garten. Ich höre ihn immer mal wieder winseln, grollen oder auch bellen. An einigen Tagen kratzt er an der Tür und an schlechten Tagen kommt er hinein. Bleibt für ein, zwei Tage, Wochen. Manchmal Monate.

Das Leben läuft weiter, und ich bleibe manchmal einfach sitzen. Hier mit meinen Gedanken. Und meinen Plänen, die manchmal einfach nicht zu meinem Leben passen.

An diesem Wochenende war jedoch Beltane. Ein Jahreskreisfest. Und auch wenn dies kein Blogbeitrag zum Jahresfest Beltane werden soll, sondern ein generelles Update, finde ich die Zeit um Beltane immer gut für „Neuanfänge“ und Pläne schmieden.

Mein Plan für dieses Blog hat sich nicht großartig geändert. Ich werde weiterhin einmal die Woche posten. Ob das immer sonntags sein wird, keine Ahnung. Mal sehen.

Ich habe zudem vor auf Instagram wöchentliche Tarot-Pick-A-Piles zu machen. Ggf. angereichert mit Neu/Vollmond-Tarotspreads und Jahreskreisfest-Tarotspreads.

Außerdem will ich endlich meine „To be read“-Liste abarbeiten und auch die ein oder andere Buchkritik hier reinpacken. Vielleicht hilft das der einen oder anderen meiner Leserinnen.

Das sind erst einmal meine Ideen und Pläne für dieses Blog. Wir sehen, was das Leben daraus macht.

Genießt den beginnenden Sommer. Seid gut zu euch. Wir leben immer noch in einer Pandemie. Auch, wenn wir – hoffentlich – bald alle geimpft sind und zu einem „normalen“ Leben zurückkehren können.

Harmony Nice Tarot

Das Harmony Nice Tarot wurde von einigen Hexen/Influencern und Internetpersönlichkeiten in der okkulten Bubble schon relativ schnell reviewed.

Ich bin da etwas spät mit dran. Auch, wenn ich das Review eigentlich schon für letzte Woche geplant hatte. Das Leben und der Schnee kamen dazwischen. Also jetzt hier, mein erster Eindruck des Tarotdecks.

Verpackung:

Daher kommt das Deck in einem lila Karton. Der Stil der Illustrationen ist verspielt und erinnert an Folk-Art. Ich mag das. Auch, wenn ich jetzt eigentlich nicht der Lila und Alt-Rosa Fan bin. Die Kombination ist nicht aufdringlich und nicht zu „drüber“.

Buch:

In der Box findet sich ein kleines Buch – handlich und von außen in der gleichen Farbkombination gehalten. Im Buch finden sich keine Illustrationen, außer Legevorschläge. Es ist grafisch recht einfach gehalten. Das stört mich nicht, denn es soll ja vorrangig um die Karten gehen. Das Buch ist, wie das gesamte Deck, auf Englisch gehalten.

Karten:

Die Karten sind normal groß und auf matten Karton gedruckt. Da meine „normalen“ Tarotdecks klein im Vergleich sind, war das eine kleine Umstellung für mich die Karten zu mischen. Nichtsdestotrotz fühlen sich die Karten sehr gut in der Hand an und sind einfach zu benutzen.

Die Folk-Art Aspekte, die sich in der Verpackung ankündigten, finden sich auch auf den einzelnen Karten wieder. Ich mag diese Artrichtung. Sie ist verspielt, romantisch und natürlich. Die Farben sind ruhig, aufeinander abgestimmt und runden die Karten ab.

Symbolik:

Der Punkt, der mich am meisten erstaunt und anfangs etwas abgeschreckt hat, war, dass das Kartendeck nicht 1 zu 1 die gleichen Kartennamen/Symbolik wie ein traditionelles Tarotdeck verwendet. Das ist definitiv etwas, das dem Käufer klar sein muss.

Das Harmony Nice Tarot ist ein sogenanntes Pip-Deck (musste ich tatsächlich auch erst nachgucken). Die Nummern des Minor Arkana sind hier nur als Blumen mit unterschiedlich vielen Blüten dargestellt. Das stört mich weniger. Ist aber durchaus eine Erwähnung wert.

Meine Meinung:

Ich mag das Tarot von Harmony Nice. Nicht, weil ich generell auch Harmony Nice mag, aber auch, weil es mal ein etwas anderes Tarotdeck ist, das nicht direkt ein Orakeldeck ist.

Ich habe aber durchaus auch meine Probleme mit dem Tarotdeck. Es ist schwierig es direkt ohne das Buch zu lesen oder zu nutzen. Man fühlt sich wieder wie ein kompletter Beginner.

Zum einen ist das gut, denn man lernt neues dazu. Entdeckt für sich neue Bedeutungen und Interpretationen. Zum anderen kann das Deck somit einen komplett anderen Eindruck für Tarot Beginner machen. Wenn das Harmony Nice Tarot als erstes Tarotdeck für einen Anfänger gekauft wird oder von einem Anfänger gekauft wird, kann es schwierig werden für den Anfänger auf andere, traditionellere Tarotdecks umzuschwenken mit der Zeit.

Ich sehe das Harmony Nice Tarot also eher als eine schöne, interessante Herausforderung für etwas erfahrenere Tarotleser, die neue Perspektiven im Tarotlesen suchen. Ich glaube, wenn ich mich weiter mit dem Tarotdeck verbinde und mehr damit arbeite, wird es mir viele wichtige und interessante Einsichten geben.

Tarot

(Hinweis: Ich werde hier die Geschichte des Tarots nur anschneiden. Wer sich dafür interessiert, kann sich da gerne einlesen, es ist wirklich interessant! Wie auch bei den Jahreskreisfesten sage ich nicht, dass was ich schreibe alles richtig ist. Das hier ist nur ein Text, wie ich mit Tarot arbeite und ich das Tarot Lesen für mich definiere – du kannst das anders sehen, skeptisch sein, oder nichts damit anfangen, das ist okay)

Die eigentlichen Ursprünge des Tarots sind nicht ganz geklärt. Zum einen gibt es Quellen, die die Tarotkarten in den ägyptischen oder hebräisch-kabbalistischen Weisheitslehren wiederfinden, aber auch Frankreich oder Italien werden gerne als Ursprungsländer genannt.

Anfangs war das Tarot als Spiel bekannt und wird auch heutzutage noch als Spielkarten in Frankreich verkauft. Als „Wahrsageinstrument“ ist es erst sehr spät (Ende 18. Jhd.) eingesetzt worden.

Die meisten Tarot Decks sind gleich aufgebaut. Sie erhalten 78 Karten, die in 22 große Arkana und 56 kleine Arkana aufgebaut sind. Die 22 großen Arkana haben alle einen eigenen Namen. In einigen Tarot Decks sind die großen Arkana auch die einzigen Karten mit besonders detaillierten Bildern.

Die kleinen Arkana sind in vier Farben unterteilt: Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen. Jeder dieser Farbe wird auch ein Element und eine Bedeutung zugeordnet (Stäbe – Feuer – Wille, Kelche – Wasser – Emotionen, Schwerter – Luft – Intellekt, Münzen – Erde – Materie). Von jeder Farbe gibt es die Zahlen 1 bis 10, ein Ass, sowie König, Königin, Ritter und Bube/Page.  

Das sind erst einmal die Grundinformationen zum Tarot. Wer mehr erfahren will, ist sicher mit dem sehr ausführlichen Wikipedia-Artikel schon mal gut beraten. Zu den meisten Tarotkarten erhält man auch ein kleines Buch dazu, in dem die Geschichte und vor allem die Bedeutung der einzelnen Karten gut dargestellt werden.

Ich persönlich bin schon ganz jung mit Tarot in Kontakt gekommen. Nicht, dass ich selber damit gespielt oder sie gelegt hätte, aber meine Mutter hatte ein Tarot Deck. Leider hat sie das Tarot Legen aufgegeben, nachdem sie ein paar sehr zutreffende Karten für Freunde gelegt hat.

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich für mich angefangen Karten zu legen. Nicht etwa, um meine Zukunft vorherzusagen. Dafür nutze ich Tarot nicht. Eher als Werkzeug, um mit mir selbst zu arbeiten. Mir ein paar Anker zu geben, auf die ich vielleicht achten sollte.

Tarot hat für mich viel mit Selbstreflexion und Intuition zutun. Deshalb halte ich mich oft auch nicht zu 100% an die Bedeutungen, die man zu den einzelnen Karten in Büchern findet. Zumal die Bedeutungen auch oft von den Autoren und dem Tarot Deck abhängen und sich von Buch zu Buch, Deck zu Deck, Autor zu Autor ändern können.

Natürlich sind die Bedeutungen des Decks mit dem du gerade arbeitest immer hilfreich. Doch, wenn deine Intuition dir eine neue Interpretation der Karte gibt, dann sollte man nicht an sich zweifeln.

Nach einer Zeit habe ich auch angefangen auf Instagram wöchentliche Tarotlegungen zu posten. Dies werde ich auch alsbald wieder aufnehmen. Manchmal kann ich mir auch schon denken, wer meiner Freunde/Bekannten welche Nachricht am ehesten braucht oder welchen Haufen wer wählt.

Hier nochmal ein großer Hinweis: Ich nutze die Tarotkarten nicht als Wahrsageinstrument. Selbst, wenn ich eine Wochen-, Monats- oder Jahreslegung mache, ist mir bewusst und sollte es jedem bewusst sein, dass jeder sein Leben selbstbestimmt (d.h. unabhängig von den Karten) lebt.  Die Karten können Denkanstoß sein, sollten aber nicht mein oder dein Leben bestimmen. Manchmal zieht man auch einfach Karten, die vielleicht gar nicht für einen selbst bestimmt sind. Es ist wichtig hier immer auch realistisch und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und selbstreflektiert an eine Legung ran zu gehen.

Vorschau: Nächste Woche (14. Februar) gibt es ein Review des Tarots von Harmony Nice.

Imbolc

Das erste Jahreskreisfest in unserem *Kalender* steht an. Ich setze das Wort *Kalender* hier in Sternchen, da ich vom normalen Kalender ausgehe, in dem das Jahr am 01. Januar beginnt und am 31. Dezember endet. Das Hexenjahr wird anders gezählt, aber das würde hier etwas zu weit führen.

Am 1./2. Februar feiern die Hexen Imbolc. Auch manchmal „Brigids Tag“ genannt, nach der keltischen Göttin Brigid (es gibt auch eine Heilige Brigid, da sie wegen ihrer großen Beliebtheit im Volk von der Kirche „übernommen“ wurde).

Imbolc war traditionell der Punkt, der genau zwischen Yule und der Frühlings-Tagundnachtgleiche (21. März) lag. Der Winter war somit zur Hälfte um und auch die ersten Frühlingsboten ließen sich in der Natur erahnen. So gaben die ersten Schafe wieder Milch, da nun die Lämmchen geboren wurden.

Imbolc war früher ein wichtiger Tag im Kalender. Die Menschen, die den ganzen Winter über ihre Nahrung rationiert haben, konnten sich endlich auf wärmere Zeiten und frisches Essen freuen. Oft war der Winter auch eine Zeit, in der nicht viel passierte. Die Natur war zu unwirtlich, als dass man etwas anpflanzen oder die Tiere nach draußen lassen konnte. Doch um Imbolc herum zeigte die Natur den Menschen, dass sich das Jahresrad langsam weiterdreht und bald die ersten Pflanzen gesät werden können.

In unserer heutigen Zeit ist Imbolc eigentlich gar nicht mehr so wichtig. Wir können im Winter in den Supermarkt gehen, wir haben es eh warm zu Hause und brauchen auch keine Rinder mehr in die Wohnung holen.

Eigentlich… Ja, eigentlich… Denn, wenn ich mir unsere derzeitige Situation angucke, mit Lockdown und Homeoffice, dann hat Imbolc wohl doch etwas mehr mit uns zu tun. Viele von uns sind vielleicht schon seit Monaten zu Hause und haben seit Weihnachten niemanden außerhalb der einen gestatteten Kontaktperson mehr gesehen. Wir sind, wie unsere Vorfahren, in unseren eigenen vier Wänden gefangen und hoffen darauf, dass das Wetter bald besser wird und wir uns wenigstens draußen mit anderen treffen können.

Auf unseren wenigen Spaziergängen mit Mindestabstand sehen wir hier und da schon die kleinen grünen Stellen im Matsch. Da, wo sich Krokusse und Schneeglöckchen scheu aus dem Boden hervortrauen. Manchmal riecht es schon ein wenig nach Frühling und irgendwie ist die Sonne auch schon etwas wärmer als vorher.

Vielleicht fühlen wir auch ein wohliges Kribbeln, dass einen kleinen Neuanfang versprechen lässt. Dieser Gedanke im Hinterkopf, dass es besser wird, weil es besser werden kann, wächst.

Imbolc ist der Sabbat der Neuanfänge und Veränderungen. Nicht umsonst fängt jetzt die Zeit des „Frühjahrsputz“ an. Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen. Man schmiedet Pläne (okay, vielleicht nicht zu ambitionierte in diesem Jahr… Aber man darf ja noch mal träumen), entwickelt neue Ideen, beginnt neue Projekte.

Deshalb werde ich dieses Jahr auch ein paar neue Samen säen. Und mit ihnen ein paar Träume und Projekte „pflanzen“. Als kleines Ritual. Und, was machst du an Imbolc?

(Natürlich ich dies nur eine kurze Beschreibung des Sabbats. Ich beanspruche keine Vollständigkeit für mein Blogbeitrag. Wenn euch die Sabbate interessieren und ihr Lust habt mehr darüber zu lesen, dann kann ich euch die Bücher von Llewellyn zu den einzelnen Sabbaten empfehlen (keine Werbung! Ich habe sie mir selbst gekauft!). Leider sind sie auf Englisch. Wenn ihr gute Bücher auf Deutsch habt, dann schreibt mir doch mal kleinstadthexe@gmx.de )

Magie

Magie ist ein wandelbarer, zeitabhängiger Begriff. Vor 100 Jahren wären Smartphones wohl als „Magie“ bezeichnet worden.

Magie steht auch nicht in Konkurrenz mit moderner Wissenschaft oder auch Medizin (auch, wenn das einige esoterischen Vertreter gerne so darstellen).

Was ist denn Magie, wenn nicht etwas Geschwurbeltes, Unwirkliches, was sich Autoren ausdenken, damit ihre Charaktere nicht ganz so langweilig sind?

Magie hatte immer einen kindlichen, naiven und teils romantischen Beigeschmack für mich. Ein Wunschtraum mit einem Fingerschnippen alles ändern zu können.

Ich finde es schwierig für mich zu definieren, was genau „Magie“ ist. Im Internet, Büchern und Erzählungen findet man viele Definitionen und Ideen von verschiedenen Traditionen und Ideologien.

Immer hat Magie damit zutun die Wirklichkeit zu verändern und etwas Neues zu schaffen. Mit einer Intention und einem Ziel. Manchmal ist es einfach. Manchmal nicht. Manchmal kennt man den Weg, manchmal muss man ihn erst finden.

Dafür gibt es bestimmte Rituale, die richtig angewendet, zum gewünschten Ziel führen sollen. Ich schreibe „sollen“, dann ein Erfolg ist nicht garantiert. Die Welt und das Universum haben ihre eigenen Regeln. Manche davon kennen wir. Andere (noch) nicht.

Eine eindeutige, wissenschaftlich nachweisbare und für alle Menschen und Hexen richtige und gültige Definition für den Begriff „Magie“ zu finden, ist also nicht einfach.

Deshalb versuche ich es erst gar nicht.

Aber ich habe meine eigene kleine Definition für Magie.

Magie ist die Nachricht eines lieben Menschen, kurz nachdem man an ihn gedacht hat. Und die Blumen, die wie von Geisterhand im Frühling in kleinen Ecken des Gartens auftauchen – von einem Tag auf den anderen.

Magie sind die kleinen Augenblicke zwischen zwei fremden Menschen, dessen Welten sich durch einen „Zufall“ kurz treffen und einen grauen Tag durch ein kleines Blitzen in den Augen nicht mehr ganz so grau erscheinen lassen.

Magie ist aber auch ein Wunsch, der wahr wird. Weil man daran glaubt. Und dafür arbeitet. Weil man ihn bestellt beim Universum und dem Universum zeigt, dass man es ernst meint.

Magie ist die Kerze, die angezündet wird. Für eine Prüfung. Eine Chance. Einen Menschen. Mit einem Gedanken an einen Traum.

Magie ist magisch. Unfassbar. Überall und nirgendwo. Und jeder hat ein bisschen Magie in sich. Da bin ich mir sicher.

Wie wird man zur Hexe?

Ich könnte jetzt eine romantische Geschichte erfinden, wie ich schon als kleines Kind wusste, dass ich eine Hexe bin oder dass ich irgendwelche übernatürlichen oder mystischen Erlebnisse hatte.

Das wäre aber gelogen.

Generell glaube ich auch nicht, dass man als Hexe „geboren“ wird oder von irgendwem besonderen abstammen muss… Das ist Unsinn (generell finde ich es Unsinn sich zu sehr auf seine „Abstammung“ zu berufen – Wo du wann, wie geboren wurdest war zum großen Teil Zufall).

Tatsächlich bin ich eher zufällig über das ganze Thema gestolpert. Auf Youtube. Wer hätte es gedacht?

Natürlich habe ich auch als Kind Harry Potter gelesen und Charmed geguckt. Aber es war alles sehr weit von mir weg. Sehr unrealistisch.

Als ich in einer sogenannten „Quarter-Life-Crisis“ war und in einem Job festhing, der mir weder Spaß machte noch zuverlässig Geld versprach, stoß ich auf den Youtube Kanal von Harmony Nice.

Anfangs dachte ich: „Niedliches Mädchen. Interessant diese Sache mit Wicca. Könnte man sich ja mal einlesen.“ – Nebenher wurde mir auch Achtsamkeit (ich HASSE dieses Wort) immer wichtiger. Eben, weil ich in einer Lebensphase war, wo ich nach Sinn gesucht habe, nach mir gesucht habe und mich ernsthaft mit meinem Bild von mir auseinandergesetzt habe.

Als ich mich in Wicca eingelesen hatte, kam Hexerei dazu. Und Tarot. Und Manifestation. Und vieles davon war mir nicht wirklich fremd. Besonders manifestieren. Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind und Jugendliche oft Träume und Wünsche im Kopf ausgemalt habe, in den schönsten Farben, als wäre ich schon das, was ich mir erträumt habe. Und oft wurde mein Traum wahr. Nicht immer natürlich. Aber ich hatte auf einmal – mit 26/27 Jahren ein Wort für das, was ich schon als Kind gemacht habe.

Es fühlte und fühlt sich einfach richtig an. Auch, wenn die Sache mit der „Hexe“ immer noch einen bestimmten Beigeschmack hat. Eben, weil es mit vielen Vorurteilen besetzt ist. Mit vielen Ideen und Vorstellungen verbunden wird, die heutzutage und auch nie wirklich stimmten.

Also, wie wird man eine Hexe? Das weiß ich auch nicht genau. Ich glaube, das muss jede*r für sich selbst rausfinden. Und ich bin gerade am Anfang meines Weges.

Neumond – Januar 2021 – Anfang

Aaaah, Neumond. Der erste Neumond in diesem Jahr. Der Mond steht zwischen Erde und Sonne – nicht sichtbar für uns.

Neumond heißt auch immer ein wenig Neuanfang. Fast so wie Silvester – aber ein Silvester jeden Monat, manchmal sogar zweimal im Monat.

Mit diesem Neumond, mit diesem neuen Jahr, habe ich mir einiges vorgenommen.

Dieses Blog ist nur ein Anfang…

Sonntag gibt es den ersten „richtigen“ Blogbeitrag. Bis dahin – bleibt magisch!