Tarot

(Hinweis: Ich werde hier die Geschichte des Tarots nur anschneiden. Wer sich dafür interessiert, kann sich da gerne einlesen, es ist wirklich interessant! Wie auch bei den Jahreskreisfesten sage ich nicht, dass was ich schreibe alles richtig ist. Das hier ist nur ein Text, wie ich mit Tarot arbeite und ich das Tarot Lesen für mich definiere – du kannst das anders sehen, skeptisch sein, oder nichts damit anfangen, das ist okay)

Die eigentlichen Ursprünge des Tarots sind nicht ganz geklärt. Zum einen gibt es Quellen, die die Tarotkarten in den ägyptischen oder hebräisch-kabbalistischen Weisheitslehren wiederfinden, aber auch Frankreich oder Italien werden gerne als Ursprungsländer genannt.

Anfangs war das Tarot als Spiel bekannt und wird auch heutzutage noch als Spielkarten in Frankreich verkauft. Als „Wahrsageinstrument“ ist es erst sehr spät (Ende 18. Jhd.) eingesetzt worden.

Die meisten Tarot Decks sind gleich aufgebaut. Sie erhalten 78 Karten, die in 22 große Arkana und 56 kleine Arkana aufgebaut sind. Die 22 großen Arkana haben alle einen eigenen Namen. In einigen Tarot Decks sind die großen Arkana auch die einzigen Karten mit besonders detaillierten Bildern.

Die kleinen Arkana sind in vier Farben unterteilt: Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen. Jeder dieser Farbe wird auch ein Element und eine Bedeutung zugeordnet (Stäbe – Feuer – Wille, Kelche – Wasser – Emotionen, Schwerter – Luft – Intellekt, Münzen – Erde – Materie). Von jeder Farbe gibt es die Zahlen 1 bis 10, ein Ass, sowie König, Königin, Ritter und Bube/Page.  

Das sind erst einmal die Grundinformationen zum Tarot. Wer mehr erfahren will, ist sicher mit dem sehr ausführlichen Wikipedia-Artikel schon mal gut beraten. Zu den meisten Tarotkarten erhält man auch ein kleines Buch dazu, in dem die Geschichte und vor allem die Bedeutung der einzelnen Karten gut dargestellt werden.

Ich persönlich bin schon ganz jung mit Tarot in Kontakt gekommen. Nicht, dass ich selber damit gespielt oder sie gelegt hätte, aber meine Mutter hatte ein Tarot Deck. Leider hat sie das Tarot Legen aufgegeben, nachdem sie ein paar sehr zutreffende Karten für Freunde gelegt hat.

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich für mich angefangen Karten zu legen. Nicht etwa, um meine Zukunft vorherzusagen. Dafür nutze ich Tarot nicht. Eher als Werkzeug, um mit mir selbst zu arbeiten. Mir ein paar Anker zu geben, auf die ich vielleicht achten sollte.

Tarot hat für mich viel mit Selbstreflexion und Intuition zutun. Deshalb halte ich mich oft auch nicht zu 100% an die Bedeutungen, die man zu den einzelnen Karten in Büchern findet. Zumal die Bedeutungen auch oft von den Autoren und dem Tarot Deck abhängen und sich von Buch zu Buch, Deck zu Deck, Autor zu Autor ändern können.

Natürlich sind die Bedeutungen des Decks mit dem du gerade arbeitest immer hilfreich. Doch, wenn deine Intuition dir eine neue Interpretation der Karte gibt, dann sollte man nicht an sich zweifeln.

Nach einer Zeit habe ich auch angefangen auf Instagram wöchentliche Tarotlegungen zu posten. Dies werde ich auch alsbald wieder aufnehmen. Manchmal kann ich mir auch schon denken, wer meiner Freunde/Bekannten welche Nachricht am ehesten braucht oder welchen Haufen wer wählt.

Hier nochmal ein großer Hinweis: Ich nutze die Tarotkarten nicht als Wahrsageinstrument. Selbst, wenn ich eine Wochen-, Monats- oder Jahreslegung mache, ist mir bewusst und sollte es jedem bewusst sein, dass jeder sein Leben selbstbestimmt (d.h. unabhängig von den Karten) lebt.  Die Karten können Denkanstoß sein, sollten aber nicht mein oder dein Leben bestimmen. Manchmal zieht man auch einfach Karten, die vielleicht gar nicht für einen selbst bestimmt sind. Es ist wichtig hier immer auch realistisch und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und selbstreflektiert an eine Legung ran zu gehen.

Vorschau: Nächste Woche (14. Februar) gibt es ein Review des Tarots von Harmony Nice.

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